Strukturelle Konsolidierung


Das Thema der strukturellen Konsolidierung von Mauerwerksbauten ist sehr umfangreich und komplex und kann mit einer Vielzahl unterschiedlicher Techniken angegangen werden. Fornaci Calce Grigolin hat verschiedene Lösungen zur Verbesserung der Eigenschaften von Mauerwerkstafeln und deren Verfestigung entwickelt:
  • FRCM Faserverstärkte Verbundwerkstoffe mit anorganischer Matrix
  • CRM-Eingriffe mit armiertem Gips
Der Begriff FRCM steht für Fiber Reinforced Cementitious Matrix (faserverstärkte Zementmatrix) und bezeichnet Bewehrungssysteme mit geringer Dicke, die auf die Wandoberfläche aufgebracht werden, um diese mit einer Ressource gegen Scher- und Zugspannungen zu versehen. Sie sind das Ergebnis der Kopplung von: eine anorganische Matrix aus Mörtel auf Kalk- (oder Zement-) Basis, die für den strukturellen Einsatz geeignet ist und daher garantierte Leistungen gemäß UNI EN 998-2 oder UNI EN 1504-3 aufweist; Netze (oder unidirektionale Gewebe) aus langen Fasern aus zugfesten Materialien (Glas), die mit Polymerbeschichtungen vorgespannt sind; mechanische Verbindungen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit mit dem Mauerwerk zu begünstigen und vor allem Mauern zwischen ihnen zu verfestigen, die möglicherweise nicht gut verbunden und daher anfälliger für Umsturzerscheinungen sind.
 
Der Begriff CRM steht für Composite Reinforced Mortar (zusammengesetzter verstärkter Mörtel) und bezeichnet eine Interventionstechnik, bei der vorgeformte Faserverstärkungen und anorganische Mörtel kombiniert werden. Sie bestehen in der Regel aus alkalibeständige vorgeformte Bewehrungsmatten, die durch Imprägnieren von langen Glasfasern mit wärmehärtenden Polymerharzen hergestellt werden; vorgeformte Mattenwinkel zur Gewährleistung der Kontinuität der Bewehrung bei Richtungsänderungen, die aus denselben Materialien und im selben Produktionsverfahren wie die Matten hergestellt werden; Alkalibeständige Verbindungselemente, die die Verbindung des bewehrten Putzes mit dem Untergrund und gegebenenfalls mit der auf der gegenüberliegenden Seite angebrachten Bewehrung gewährleisten; Mörtel auf Zement- oder Kalkbasis mit garantierten Leistungen für die strukturelle Verwendung, die den entsprechenden Abschnitten der UNI EN 998-2 oder UNI EN 1504-3 entsprechen; chemische Anker für die Verankerung der Verbindungsstücke am Untergrund, die auf der Grundlage einer harmonisierten Norm oder der ETA mit dem CE-Zeichen versehen sind.
Die Dicke des Bewehrungspakets beträgt in der Regel zwischen 30 und 50 mm, abzüglich der Nivellierung der Unterlage.


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